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werbefrei
 

Deko
Eine Lesefibel

Unterhaltung by reimtsich.net[t]

Deko

Man grenzt sich ab
 
Man lässt sich nicht mehr alles bieten,
man grenzt sich ab, ist selbstbewusst.
Im Vordergrund der Seelenfrieden
und nicht ein permanenter Frust.
 
Und wer beliebt, mich nur zu kränken,
der kommt damit nicht 'meilenweit'.
Sein Schiffchen werde ich versenken,
weil seine Tat zum Himmel schreit.
 
Der Wunsch, mich auf den Arm zu nehmen,
der führt zu keinem Happy End.
Wer es versucht, der soll sich schämen.
Die Gegenwehr ist vehement.
 
Will einer mich das Fürchten lehren,
gelangt die Frechheit nicht ans Ziel.
Die Sachverhalte umzukehren,
wird oft zum reinen Kinderspiel.
 
© Roman Herberth
 

runter Lippen

- 1 -

Tacheles reden
 
Dem Andren auf den Schlips zu treten,
ist äußerst selten angebracht.
Mit ihm nur 'Tacheles zu reden'
ein Unding, doch es wird gemacht.
 
Mit Worten werden wir umzingelt,
der Boden wird uns viel zu heiß.
Die Feuerwehrsirene klingelt,
und man zahlt einen hohen Preis.
 
Jetzt will man nur noch Land gewinnen.
Man hat es irgendwie vergeigt.
So bleibt uns nur 'ein schnell entrinnen',
bevor man uns den Vogel zeigt.
 
 
runter Lippen

- 2 -

Es lässt sich leider nichts mehr glätten,
verkorkst klingt jetzt der Umgangston.
Die Lage ist nicht mehr zu retten,
bewusst geht man auf Tauchstation.
 
Getreten wird das Glück mit Füßen,
auf Anhieb hat der Coup geklappt.
Die Absicht wollte Freundschaft schließen,
jetzt wird das Freundschaftsband gekappt.
 
© Roman Herberth
 

- 3 -

Ein guter Geist
 
Ein guter Geist, der kann nicht schaden.
Er hilft uns immer auf den Sprung.
Wer auf ihn hört, der geht nicht baden,
und er verleiht uns neuen Schwung.
 
Mit ihm kann man auf Felsen bauen.
Er wird zum Krückstock in der Not.
Das grenzenlose ihm vertrauen,
sei unser oberstes Gebot.
 
Auf seine Stimme soll man hören.
Die Weisheit ist sein Sachgebiet.
Die krummen Kreise wird er stören,
und alles, was dich runter zieht.
 
runter Lippen

- 4 -

 
Versucht man, dir den Nerv zu töten,
dann ist ein Scheitern programmiert.
Er steht dir bei in allen Nöten.
Worauf es ankommt, das passiert.
 
Ein guter Geist, der hats nie eilig.
Er lässt uns Raum und schenkt uns Zeit,
erklärt wird er für hoch und heilig,
und das seit einer Ewigkeit.
 
© Roman Herberth
 

- 5 -

Ein dummer Anlass
 
Ein dummer Anlass führt zum Streit,
man liegt sich mächtig in der Wolle,
es mangelt an Gelassenheit,
zum Teufel geht die Selbstkontrolle.
 
Wie immer wähnt man sich im Recht,
dem Nächsten gibt ein Umstand Zunder.
Dem Anstand geht es dabei schlecht,
er geht genervt den Bach hinunter.
 
Man predigt Frieden, doch man ist,
und deshalb sollte man sich schämen,
ein militanter Pazifist,
dem oft misslingt, sich zu benehmen.
 
runter Lippen

- 6 -

 
Ihn kümmert nur sein Seelenheil,
er findet dafür gute Gründe.
Verkehrt wird das ins Gegenteil,
denn es ist letzten Endes Sünde.
 
Man macht sich glatt die Hölle heiß,
darunter wird man später stöhnen.
Ein Gegenmittel wie man weiß,
das findet man 'Im sich versöhnen'.
 
© Roman Herberth
 

 

- 7 -

Sich im Vertragen üben
 
Man geht sich nicht mehr an den Kragen
und tanzt nicht mehr auf dünnem Eis.
Man übt sich wieder im Vertragen
und macht sich nicht die Hölle heiß.
 
Zur Nachsicht muss man sich nicht zwingen,
man sieht sich nicht mehr länger vor,
und es geht zu mit rechten Dingen,
man stößt nicht auf ein taubes Ohr.
 
Die Harmonie wird wieder sprechen,
man nimmt sich plötzlich nichts mehr krumm,
man geißelt nicht mehr fremde Schwächen,
und man springt gnädig mit sich um.
 
runter Lippen

- 8 -

 
Die Tage sind nun erster Sahne.
Das Saure ist Vergangenheit.
Gehisst wird eine Friedensfahne,
begraben wird ein dummer Streit.
 
Dem Gestern hat man abgeschworen,
ein neuer Anfang wird gemacht.
Kein böses Wort wird mehr verloren,
das hält man jetzt für angebracht.
 
© Roman Herberth
 

- 9 -

Zur Seite stehen
 
Man sollte sich zur Seite stehen,
dann steht man nämlich nicht allein.
Gewagte Schritte kann man gehen
und man wird nie mehr einsam sein.
 
Auf Marschbefehle soll man pfeifen.
Man sei sein Herr und nicht sein Knecht,
dann kann man nach den Sternen greifen,
das Schöne rückt man sich zurecht.
 
Die Engel an die Wand zu malen,
das hat seit jeher Tradition.
Das scheint sich sichtlich auszuzahlen,
das jagt den bösen Geist davon.
 
runter Lippen

- 10 -

 
Man sollte auf sich selber hören
und nicht auf einen Scharlatan.
Er wird zwar auf die Bibel schwören,
doch später zieht er uns den Zahn.
 
Man sollte niemals Trübsal blasen,
denn das führt nur ins Jammertal.
Vergeblich sucht man nach Oasen,
das Leben wird zur Höllenqual.
 
© Roman Herberth
 

 

- 11 -

- 12 -

Deko
Ende gut - Alles gut !
Deko


 








Nochmal von vorne

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Alles neu macht der Mai

Auf der Mauer, auf der Lauer

Kommt ein Vogel geflogen

Buko von Halberstadt

Bolle reiste jüngst

Da drunten im Tale

Der Papst lebt herrlich in der Welt

Der Jäger wollte schießen gehn

Der Sommer ist vorüber

Der Winter ist ein rechter Mann

Die Affen rasen durch den Wald

Im Wald, in der Schenke zum Kürassier

Die Reise nach Jütland

Die Gedanken sind frei

Laßt doch der Jugend, der Jugend ihren Lauf!

Im Frühtau zu Berge wir ziehn, vallera

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

Horch was kommt von draussen rein

Hört Ihr Herrn und laßt euch sagen

Hinweg mit diesem Fingerhut

Froh zu sein bedarf es wenig

Es war einmal ein treuer Husar

Jetzt fahrn wir über´n See

Du, du liegst mir im Herzen

Ein Schneider fing ´ne Maus

Eine Seefahrt die ist lustig

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn

Es geht nichts über die Gemütlichkeit

Es gingen drei Jäger wohl auf die Pirsch

Es ist so schön Soldat zu sein

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Wenn ich ein Vöglein wär

Wenn der Topf aber nun ein Loch hat

Der Erlkönig

Widele wedele

Winde wehn, Schiffe gehn

Wir lagen vor Madagaskar

Zehn kleine Negerlein

Lustig ist das Zigeunerleben

Mein Hut, der hat drei Ecken

Mein Vater war ein Wandersmann

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad

O, du lieber Augustin

Ob er aber über Oberammergau

So viel Stern am Himmel stehen

Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn

Laßt uns froh und munter sein

Bäuerle, Adolf

Kommt ein Vogel geflogen

Disselhoff, August

Nun ade, du mein lieb Heimatland

Fallersleben, Hoffmann von

Der Kuckuck und der Esel

Bienchen summ herum

Florentin, Anton Wilhelm

Kein schöner Land in dieser Zeit

Geibel, Emanuel

Der Mai ist gekommen

Gerhard, Wilhelm

Auf, Matrosen, die Anker gelichtet

Gotter, Friedrich Wilhelm

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

Hensel, Luise

Müde bin ich, geh zur Ruh

Hey, Wilhelm

Weisst du wieviel Sterne stehen

Hoffmann, Gottfried

A-A-A- der Winter ist da

Alle Vögel sind schon da

Müller, Martin

Was frag ich viel nach Geld und Gut

Müller, Wilhelm

Am Brunnen vor dem Tore

Das Wandern ist des Müllers Lust

Rodigast, Samuel

Was Gott tut, das ist wohlgetan

Seume, Johann Gottfried

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